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Ring in Gelbgold und Weissgold 18kt. mit Turmalin, Rubin, Safir, schwarzer Diamant, Brillanten

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Das Wort Glück ist eins von den Wörtern, die ich immer geliebt undgern gehört habe. Mochte man über seine Bedeutung noch so viel streiten und räsonieren können, auf jedenfall bedeutet es etwas Schönes, etwas Gutes und Wünschenswertes. Und dementsprechend fand ich den Klang des Wortes.

 

Ich fand dieses Wort habe trotz seiner Kürze etwas erstaunlich Schweres und Volles, etwas, was an Gold erinnert, und richtig war ihm ausser der Fülle und Vollwichtigkeit auch der Glanz eigen, wie der Blitz in der Wolke wohnte er in der kurzen Silbe, die so schmelzend und lächelnd mit dem GL begann, im Ü so lachend ruhte und so kurz, und im CK

 

so entschlossenund knapp endete. Es war ein Wort zum lachen und zum Weinen, ein Wort voll Urzauber und Sinnlichkeit; wenn man es recht empfinden wollte, bräuchte man nur einspätes, flaches, müdes Nickel-

 

oder Kupferwort neben das goldene zu stellen, etwa Gegebenheit oder Nutzbarmachung, dann war alles klar. Kein Zweifel, es kam nicht aus Wörtebüchern und Schulstuben, es war nicht erdacht, abgeleitet oder zusammengesetzt, es war eins und rund, war vollkommen und kam aus dem Himmel oder aus der Erde wie Sonnenlicht oder Blumenblick. Wie gut, wie glücklich, wie tröstend, dass es solche Wörter gab ! Ohne sie zu leben und zu denken, wäre Welke und Verödung. Wäre wie Leben ohne Brot und Wein, ohne Lachen oder Musik.

 

 

 

Hermann Hesse

 



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Eine kleine Perlenkunde

Zusammenfassung von Max Iten

Teil 1

 

Dass Perlen durch ein Sandkorn entstehen, das in die Muschel eindringt ist heute klar wiederlegt.

 

Henry A. Hänni, ehemaliger Professor für Gemmologie an der Universität Basel, geht davon aus, dass für die Perlenbildung Epithelzellen der Muschel verantwortlich sind, die durch Einbohrung von Parasiten oder durch andere Verletzungen in das tiefere Mantelgewebe der Muschel verschleppt werden, wo sie eine Zyste bilden. Calziumcarbonat, das Baumaterial der Schale, wird dort abgeschieden und lagert sich Schicht um Schicht ab, wodurch schließlich eine Perle entsteht.

 

Fast alle Perlen, die heutzutage für die Schmuckherstellung verwendet werden, sind gezüchtet.

 

Der Japaner Kokichi Mikimoto gilt als Vater und Erfinder der heutigen Zuchtperlen.

 

Er erhielt 1914 ein Patent für ein noch heute angewendetes Verfahren. Es dauerte aber noch Jahre bis seine Mikimoto Perlen in Europa und Amerika als echt anerkannt wurden. Noch 1925 wurden seine Perlen von der Londoner Handelskammer als Fälschungen deklariert. Mikimoto hatte eine beachtliche Anzahl von Prozessen hinter sich, ehe er seine Perlen als Kulturperlen bezeichnen durfte, und diese als identisch galten mit natürlich entstandenen Perlen.

 

Im 20. Jahrhundert stiegen die Preise für Perlen ins Astronomische. (Wir sprechen hier noch von natürlichen Perlen). Eine Dame der Hamburger Gesellschaft war zu dieser Zeit stolze Besitzerin eines Perlcolliers mit einem Wert von 300`000.- DM, was einem heutigen Wert von mindestens 200`000.- Euro entspricht.

 

Pierre Cartier bezahlte 1916 das 6-Stöckige Haus an der Fifth Avenue in New York mit einem Perlencollier. Das Haus gehörte dem Bankier Morton F.Plant. Cartier wusste, dass Mrs. Plant ein Auge auf diese Kette geworfen hatte und als Er Mr. Plant dieses Geschäft vorschlug, willigte Jener sofort ein. Die Kette wurde mit einer Million Dollar bewertet.

 

Die Weltwirtschaftskriese von 1929 brachte den Preis für Naturperlen über Nacht zum fallen.

 

Danach war der Siegeszug der Zuchtperlen nicht mehr aufzuhalten.

 

 

 

Eine kleine Perlenkunde

Teil 2

schwarze Perlen

 

1972 werden in Polynesien die ersten 71 schwarzen Zuchtperlen geerntet. 1973 werden die ersten schwarzen Perlen dem New Yorker Juwelier Harry Wynston angeboten und stossen auf Ablehnung. 1976 werden schon 8000 Perlen von sehr guter Qualität geerntet mit einer Grösse von 9 – 14 mm.

 

1978 kauft Wynston 18 Tahitiketten. Im selben Jahr wird in New York eine Tahitiperlenkette für 500`000 US Dollars verkauft. 1985 wird ein 3 Reihiges Collier mit 119 Perlen zw.12 und 15mm bei Christie`s für 880`000 US Dollars versteigert. 1990 ersteigert Harry Winston bei Sotheby`s eine Tahitipelenkette mit 27 Perlen von 13,5 bis 17,9mm die dieser für 1.5 Mio. US Dollars nach Japan veräussert. Ende 1989 beginnen die Preise zu fallen. 1990 beginnt die Regierung von Französisch Polynesien freizügig Lizenzen für Perlfarmen zu vergeben, deren Dauer sich auf 30 Jahre erstreckt. (Das Ziel ist einer breiten Schicht der Bevölkerung eine neue stabile Einkommensquelle zu verschaffen) Leider ist der Traum der meisten, möglichst schnell Millionär zu werden und viele glauben, dass dafür nicht viel mehr nötig ist als einen Kern in eine Muschel zu setzen und anderthalb Jahre zu warten. Resultat ist eine Überproduktion, etwa die Hälfte der Perlen ist von so schlechter Qualität, dass Sie unverkäuflich sind. Die Preise gehen um bis zu 40% zurück. Die Farmer verschulden sich und müssen weit unter Preis verkaufen. Wirklich gute Qualität ist Mangelware und erzielen nach wie vor gute Preise. Die Lizenzen werden reduziert und die Bemühungen konzentrieren sich auf eine bessere Ausbildung der Farmer. Dieselbe Geschichte spielt sich einige Jahre später auch in China ab, hier mit Süsswasserperlen. Überproduktion und schlechte Qualität von 80-90% führen zu Dumpingpreisen. Verkauft wird über Teleshopping. Leider leidet auch die Umwelt an diesen Überproduktionen, die eigentlich nicht wirklich jemand braucht. Für schöne Perlen von guter Qualität braucht es eine immenses Wissen, intakte Natur und Menschen die Freude haben an Ihrer Arbeit. Diese Perlen erzielen nach wie vor gute Preise...

 

 

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